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1. Bundesliga Baseball

Dienstag, 11.07.2017

Bollinger geht in Geschichtsbücher ein

Auch am Sonntag waren die München-Haar Disciples den Stuttgart Reds überlegen. Mit 6:1 schaukelten die Disciples hinter dem Rücken von einem überragenden Ryan Bollinger den Sieg nach Hause. Bollinger holt sich zudem den Strikeout Rekord der Bundesliga.

Nach einem äußerst spannenden Spiel am Samstag Abend in München-Haar und einem knappen 1:0-Sieg für die München-Haar Disciples, holten sich die Münchner auch am Sonntag in Stuttgart den Sieg – 6:1.

Früh im Spiel stellten die Disciples im „Deutsche Bahn Ballpark“ in Stuttgart die Weichen auf Sieg. Während die „Jünger“ durch Schläge von Palacios und Thorp in den ersten drei Innings mit 3:0 in Führung gingen, kämpften die Hausherren damit den Ball überhaupt erstmal ins Spiel zu bringen. Mit einem Hit by Pitch und neun Strikeouts in Serie zeigte Bollinger den Schwaben früh ihre Grenzen auf.

Schläge von Pineiro und Klijn erhöhten im sechsten Inning auf 5:0 und entschieden damit schon fast die Partie. Erst im siebten Inning schafften es die Reds durch Kratky zum 5:1 Anschlusstreffer. Mehr sollte für die Schwaben an dem Tag aber nicht mehr herausspringen. Bollinger cruiste mit insgesamt 18 Strikeouts in acht Innings förmlich durch die Line-Up der Gastgeber. Richard Klijn sorgte im letzten Durchgang mit einem krachenden Homerun nochmal für Aufsehen und erhöhte auf 6:1. Nate Thomas kam im neunten Inning für Bollinger und machte ohne weitere Probleme den Sack zu.

Highlight des Tages war wohl die Rekordübernahme für die meisten Strikeouts in einer Saison für Ryan Bollinger. Der Hüne überholte Ex-Disciple und US-Pitcher Nick Renault, der 2013 für die Solingen Alligators mit 164 Strikeouts in einer Saison den Rekord inne hielt. Nun steht Bollinger mit 167 Strikeouts einen Spieltag vor Ende der regulären Spielzeit an der Spitze der All-Time Bundesliga Statistiken.

Für die Disciples heißt es nun am kommenden Wochenende zwei Pflichtsiege bei den Bad Homburg Hornets zu holen, um so nicht nur einen eigenen Rekord zu brechen, nämlich die meisten Siege in einer Saison, sondern eventuell auch durch einen Ausrutscher der Mainzer auf Platz zwei aufzurutschen.

 

Foto: © Iris Drobny (www.drobny.photography)


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