Offizielle Webseite der München-Haar Disciples

1. Bundesliga Baseball

Samstag, 17.06.2017

Disciples gewinnen Thriller im 13. Inning

Nach der Niederlage am Freitag Abend holen sich die München-Haar Disciples das zweite Spiel der Serie am Samstag. Gegen den amtierenden Deutschen Meister Mainz Athletics brauchten die Disciples ganze 13 Innings um am Ende den 2:1-Sieg zu besiegeln.

 

Wie zu erwarten sahen die Zuschauer im Mainz Athletics Ballpark eine von Pitchern dominierte Partie. Der Mainzer Riley Barr und der Münchner Ryan Bollinger gaben sich über acht bzw. neun Innings keine Blöße und verließen nach der regulären Spielzeit von neun Innings den Werferhügel beim Spielstand von 0:0. Das Spiel wurde immer hitziger und interessanter als beide Teams stets gegen die Einwechselpitcher Stöcklin (Mainz) und Steinlein (München) sich häufig in aussichtsreiche Position brachten aber am Ende doch wieder punktlos ausgingen.

Erst im 13. Inning kam Silvan Zacek per Basehit auf Base. Bei „full count“ erwischte Nate Thomas dann den Ball satt und setzte ihn zu einem 2-Run-Homerun über den Rightfieldzaun und brachte damit seine Mannen auf die Siegerstraße. Im Nachschlag machten es die Hausherren dann aber nochmal richtig spannend. Durch zwei Feldspielfehler der Disciples kamen die Mainzer erst mal auf 2:1 ran und hatten dann mit Läufer am ersten und zweiten Base bei zwei Aus die Möglichkeit die Partie doch noch zu drehen. Ein Strikeout von Steinlein gegen Pinch-Hitter Josh Little beendete dann das Spiel und besiegelte den hartumkämpften Sieg für die „Lila-Gelben“.

„Das war eine starke Teamleistung der Mannschaft am heutigen Tag. Da darf man stolz sein“, freut sich Headcoach Philipp Howard nach dem Spiel. Für Assistenztrainer Josh Petersen war das bereits Playoff-Baseball: „Das war wie Playoffs Game 5 heute. Die Intensität war hoch, beide Teams haben alles gegeben – das macht Spaß!“

Für die Disciples sind damit die härtesten Brocken gegessen. Nun geht es gegen die untere Tabellenhälfte Saarlouis, Stuttgart und Bad Homburg, wo sich die Männer von Philipp Howard keinen Ausrutscher mehr leisten dürfen, um für die Postseason eine möglichst gute Ausgangsposition zu haben.


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